Wer war Martin Luther King?

Geboren wurde Martin Luther King jr. als Michael King am 15. Januar 1929 in Atlanta, Georgia. Als Michael fünf Jahre alt war, reiste sein Vater, Michael King sr., nach Deutschland , dem Land der Reformation. Im Anschluss  benannte er sich selbst und seinen Sohn um in Martin Luther King.

Allen Widrigkeiten zum Trotz, studierte Martin Theologie und promovierte sogar an der Universität in Boston. Als King 1953 Coretta Scott heiratete, sah alles nach einem ruhigen Pfarrersleben in Montgomery, Alabama, aus. Die beiden bekamen vier Kinder: Yolanda Denise (*1955), Martin Luther III (*1957), Dexter Scott (*1961) und  Bernice Albertine (*1963).

Doch am 5. Dezember 1955 weigerte sich die schwarze Arbeiterin Rosa Parks auf ihrem Heimweg, ihren Sitzplatz im Bus für einen Weißen frei zu machen. Dafür wurde sie festgenommen, doch die schwarzen Bürger Montgomerys solidarisieren sich mit ihr. 385 Tage lang boykottierten beinahe 100% der schwarzen Bevölkerung die öffentlichen Busse. Dr. Martin Luther King leitete den gewaltlosen Widerstand und erhielt dafür so viel Zustimmung, dass die Rassentrennung in den Bussen aufgehoben wurde.

King wurde zum Kopf der Bürgerrechtsbewegung in den USA. Obwohl er mehrfach verhaftet wurde und Attentate auf ihn und seine Familie nur knapp scheiterten, schloss er sich nicht der „Black Power“-Bewegung an, mit der Malcolm X zum gewalttätigen Widerstand aufrief. Kings Mittel waren friedliche Sit-Ins und Demonstrationen, wie der Marsch auf Washington 1963, bei dem King seine weltbekannte Rede „I have a Dream“ hielt, in der er eindrucksvoll seinen Traum von einer friedlichen Welt schilderte.

Über  viele Teilerfolge erreichte King mit seiner Bürgerrechtsbewegung, dass ab 1964 die Rassentrennung schrittweise aufgehoben wurde. 1964 erhielt er für seine bedeutende Rolle sogar den Friedensnobelpreis. Trotz seiner friedlichen Forderung nach der Aufhebung der Rassentrennung machte sich King viele Feinde in der Regierung, der Polizei und beim FBI, allen voran jedoch dem dem berüchtigten "Ku-Klux-Klan". Am 4. April 1968 erschoss ein bezahlter Killer Dr. King im Alter von 39 Jahren.

Die Menschen in Amerika sind vom Rassismus angesteckt – das ist die Gefahr. Paradoxerweise sind sie aber auch von den demokratischen Idealen angesteckt – das ist die Hoffnung.

Martin Luther King

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