Nur ein Traum? Nein, viel mehr als das!

Gedanken zum 53. Todestag von Martin Luther King

Hast Du Dich schon mal gefragt, was Du vererben, was Du anderen Menschen überlassen möchtest? Vielleicht ein Haus, Aktien, Geld oder den (mehr oder weniger) wertvollen Familienschmuck? Alles gute Ideen! Vermutlich würdest Du aber nicht antworten: „Ich vererbe einen Traum!“ Das ist aber genau das, was vielen Menschen als Erstes einfällt, wenn man sie fragt, was ihnen von Martin Luther King in Erinnerung geblieben ist.

Er starb am 4. April 1968, und bis heute inspiriert seine Vision diese Welt, noch immer sind die Worte „I have a dream!“ in unseren Ohren!

Leider ist sein Traum immer noch sehr aktuell, denn Amerika und die ganze Welt sind auch 53 Jahre nach dem Tod von Martin Luther King nach wie vor weit entfernt von der Erfüllung seiner Sehnsucht nach Gleichberechtigung, sozialer Gerechtigkeit und einem respektvollen, friedlichen Zusammenleben aller Menschen.

Aber „Träume sind Schäume“, sie sind nichts Langlebiges, sie sind wie Seifenblasen – sie zerplatzen, wenn das Leben zu hart mit ihnen umspringt! Also: Lebt Martin Luther Kings Traum wirklich noch oder ist er nicht schon längst gestorben, besiegt vom „I can’t breathe“ des sterbenden George Floyd?

Hätte Kings Erbe nur aus diesem Traum bestanden, dann wäre die Frage vielleicht berechtigt, aber es ist eben viel mehr als nur eine Utopie - Martin Luther King hat ganz konkret fünf Grundprinzipien in die Mitte seines Lebens gestellt:

1) Jeden Tag über die Lehren und das Leben Jesu nachdenken.

2) Nie vergessen, dass wir Gerechtigkeit und Versöhnung wollen, nicht den Sieg.

3) Im Geist der Liebe gehen, denn Gott ist Liebe.

4) Täglich beten, dass Gott mich benutzt, anderen zur Freiheit zu helfen.

5) Auf die Gewalt der Faust, der Zunge und des Herzens verzichten.

Der Traum von Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit für alle Menschen, unabhängig von Herkunft und Hautfarbe, von Religion und Geschlecht ist heute mindestens genauso aktuell wie damals und auf der Basis dieser fünf Richtlinien bleibt er eben nicht nur eine Utopie, ein Wunschdenken im luftleeren Raum, sondern kann (und muss!) im ganz alltäglichen Leben praktiziert werden!  Nur dann bleibt der Traum keine trügerische Hoffnung, sondern wird gelebte Realität!

Auf der bisherigen Tournee des Chormusicals wurden über 61.000 Zuschauerinnen und Zuschauer und mehr als 16.000 Sängerinnen und Sänger mit diesem Traum und Kings Grundprinzipien „infiziert“ und so lebt das „göttliche Virus“ der sozialen Gerechtigkeit und der Gewaltlosigkeit durch uns alle weiter, denn alle, die bei diesem Musical mitwirken – egal, ob auf, vor oder hinter der Bühne - sind „Superspreader“ für diesen gelebten Traum! Unaufdringlich, sanft und doch stark verändert er die Menschen, verändert er die Welt mit immer neuen, kreativen Ideen und macht sie bis heute jeden Tag ein bisschen lebenswerter.

Corona hat uns alle ausgebremst. Konzerte sind nicht möglich, viele Künstler kämpfen um ihr finanzielles Überleben. Aber wenn Martin Luther Kings Traum, seine Prinzipien und sein gewaltloser Protest auch noch 53 Jahre nach seinem Tod weiterleben, dann werden wir ja wohl nicht nach nur einem Jahr Pandemie aufgeben! Nein, „I have a dream“, dass wir alle uns wiedersehen, wieder gemeinsam singen und wieder neu Martins Traum leben!
 

Ein Traum verändert die Welt

Die Erzählung des Chormusicals „Martin Luther King“

Gesicht zeigen gegen Rassismus!

Die letzten Wochen haben gezeigt: Unserer Zeit fehlt ein Martin Luther King! Rassismus und Ungerechtigkeit sind immer noch Alltag, und friedliche Proteste sind es, die die Welt verändern können. Es ist Zeit, gemeinsam Gesicht zu zeigen!

Kulturretter*in

Sie sind die kleinen und großen Heldinnen und Helden unserer Seele. Jetzt sind sie in Not: Künstlerinnen und Künstler und viele Menschen aus der Kreativwirtschaft.

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