18. Juni 1953: Coretta Scott und Martin Luther King heirateten

Es ist jetzt 66 Jahre her: Am 18. Juni 1953 gaben sich Martin Luther King und Coretta Scott Williams in Marion, Alabama das Jawort. Getraut wurden sie von Kings Vater im Elternhaus der Braut, die fortan den Namen Coretta Scott King führte. Im Song „Sag niemals nie erzählt das Chormusical von dieser Hochzeit – und von dem, was vorher passierte. Denn Martin Luther King hatte es nicht leicht seine Angebetete zu umwerben: Die ausgebildete Opernsängerin hatte sich eine andere Zukunft vorgestellt – eine eigene Karriere als Sängerin und nicht das oft recht gefährliche Leben an der Seite eines Pastors und Bürgerrechtlers, der obendrein für ihren Geschmack viel zu klein war. Doch auch sie verliebte sich. Und statt sich selbst auf den großen Bühnen der Welt bejubeln zu lassen, hielt sie fortan ihrem Mann den Rücken frei, organisierte den Haushalt, zog die vier Kinder groß und gab Konzerte für die Bürgerrechte.

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Nach Kings frühem Tod setzte sie als Witwe seine Arbeit erfolgreich fort, ihre Kinder unterstützten sie dabei. Coretta Scott King überlebte ihren Mann um 38 Jahre und wurde 2006 an der Seite ihres Mannes in Atlanta beigesetzt. Das Grab liegt in der Martin Luther King Jr. National Historic Site, die eines der Ziele unserer Studienreise im Oktober 2020 an die Wirkungsstätten Martin Luther Kings ist.

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