28.08.19: Martin Luther Kings legendäre Rede jährt sich

Vor 56 Jahren hielt Martin Luther King seine bekannteste Rede. Sie trug maßgeblich dazu bei, dass die USA 1964 die Rassentrennung abgeschafft haben: Er forderte die Gleichstellung von Weißen und Afroamerikanern und entwarf eine Zukunftsvision vom gemeinsamen, friedlichen Miteinander in den Vereinigten Staaten und in der gesamten Welt.
„Ich hab den Traum“ singt auch der schwarze Musical-Darsteller Gino Emnes zusammen mit insgesamt über 15.000 Menschen in Deutschland beim Chormusical Martin Luther King.

Er erinnert daran, dass Kings Botschaft vom gleichen Recht für alle heute so aktuell ist wie einst. Sei es im Chor oder im Publikum - zur Tournee werden Zehntausende durch das Musical mit Kings Traum in Berührung kommen und seine Ideen weitertragen. Hinein in eine Gesellschaft im Umbruch, die besonnene Stimmen gerade ebenso nötig hat wie kluge Visionen.

In diesen Tagen beginnen die Proben für die Tournee mit 21 Aufführungen in elf Städten bundesweit. Herzstück einer jeden Show ist der riesige Chor mit Sängerinnen und Sängern aus der jeweiligen Region.

Die bewegenden Melodien der Komponisten Hanjo Gäbler und Christoph Terbuyken und die eindrücklichen Texte von Librettist Andreas Malessa illustrieren eine Zeit des Umbruchs und der sozialen Verwerfungen und zeigen den Bürgerrechtler King mit seinen Motivationen, Träumen und auch Fehlern. Seine Botschaft vom gewaltlosen Kampf für Menschenrechte wirkt bis heute nach. So hat es auch Moderator, Mediziner und Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen nach der großen Aufführung in Dortmund empfunden:

"Ich bin sehr bewegt – die Aktualität der Geschichte springt einem so ins Auge. [...] Martin Luther King gibt jedem Menschen Inspiration und Hoffnung, dass man sehr wohl als Einzelner etwas bewirken kann in dem Moment, da man einer Idee treu bleibt, man auch den richtigen Zeitpunkt trifft dafür und man sich auch nicht beirren lässt das auszusprechen, was aus der Tiefe seiner Überzeugung kommt. Und dafür steht er auch heute uns als Vorbild zur Verfügung."

Ralf Rathmann, Vorstand der Stiftung Creative Kirche fasst es so zusammen: „In einer Zeit, in der wir in unserer Gesellschaft mit einer zunehmenden Fremdenfeindlichkeit und Rassismus konfrontiert sind, ist es umso wichtiger, uns Vorbilder vor Augen zu führen wie ihn, der uns durch seinen gewaltfreien Widerstand dazu aufruft, Haltung zu zeigen und aktiv für unsere Werte einzustehen“.

Für Menschenrechte in Kenia

Das Spendenprojekt des Musicals

Im Rahmen der Reihe „Große Reden“ erklärt ARTE, warum Kings Rede auch heute noch so wichtig ist.

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