18.01.2021: Martin Luther King Day!

"I have a dream" - wohl fast jeder kennt diese Worte und weiß sie zuzuordnen. Diese vier Worte reichen aus um zu wissen: Wir sprechen von Martin Luther King, dem berühmten Baptistenpastor und Bürgerrechtler der USA. Seine Rede vor über 250.000 Menschen im National Park in Washington ist und bleibt unvergessen. Seit 1986 findet jeden dritten Montag im Januar der Martin Luther King Day statt, in den USA ist dies ein offizieller Feiertag. Am 15.01.2021 wäre Martin Luther King 92 Jahre alt geworden. Anfang der 1960er Jahre schienen seine Visionen von Gleichberechtigung und Gewaltlosigkeit wie aus einer anderen Zeit zu kommen. Doch trotz der vielen Rückschläge und Widerstände ließ sich Martin Luther King nicht entmutigen, er hielt daran fest. So sagte er dann:

"Denn, wisst ihr, man kann im Leben nicht aufgeben. Wenn man die Hoffnung verliert, verliert man irgendwie die Vitalität, die das Leben in Bewegung hält, man verliert den Mut zu sein, die Eigenschaft, die einem hilft, trotz allem weiterzumachen. Und so habe ich heute noch immer einen Traum. Ich träume davon, dass eines Tages die Menschen sich erheben und einsehen werden, dass sie geschaffen sind, um als Brüder miteinander zu leben."

Doch gerade auch solche kraftvollen Worte sind es doch, die wir in diesen unsicheren Zeiten brauchen. Hoffnungen und Träume nähren den Geist der Veränderungen. So heißt es auch im Chormusical: "Gott bricht aus Bergen der Verzweiflung Steine der Hoffnung uns heraus". Also lasst uns hoffen, lasst uns träumen!

Ein Traum verändert die Welt

Die Erzählung des Chormusicals „Martin Luther King“

Zweiter Nachfolger von Martin Luther King Sr. in US-Senat gewählt

Es gibt gute Gründe zum Hoffen! Erst vor wenigen Tagen wurde der afroamerikanische Baptistenprediger Raphael Warnock in den US-Senat gewählt. Er setzte sich am 5. Januar gegen die bis dahin amtierende republikanische Trump-Unterstützerin Kelly Loeffler durch. Seit 2005 predigte Raphael Warnock als Hauptpastor an der Ebenezer Baptist Church in Atlanta. Der Vater von Martin Luther King war dort viele Jahre Pastor und auch Martin Luther King Jr. predigte dort regelmäßig von 1960 bis zu seiner Ermordung 1968.

Der Martin-Luther-King-Experte Michael Haspel sprach gegenüber dem evangelischen Pressedienst von einem "großartigem Symbol für den Kampf gegen Rassismus und weiße Vorherrschaft". Es sei ein historisches Ereignis das zeige, dass sich die gesellschaftliche Situation im Süden der USA ändere.

Mitteilung des epd

Gesicht zeigen gegen Rassismus!

Die letzten Wochen haben gezeigt: Unserer Zeit fehlt ein Martin Luther King! Rassismus und Ungerechtigkeit sind immer noch Alltag, und friedliche Proteste sind es, die die Welt verändern können. Es ist Zeit, gemeinsam Gesicht zu zeigen!

Heute vor einem Jahr

Genau ein Jahr ist es her, dass das Chormusical Martin Luther King in Hamburg aufgeführt wurde. Seit Mitte Januar tourte das Chormusical durch Deutschland, die Aufführungen am 07.03. in Braunschweig sollten aufgrund der Corona-Pandemie vorerst die letzten bleiben. Gerade jetzt in diesen Zeiten, wo die Themen des Musicals besondere Relevanz erfahren, fehlen uns die Live-Aufführungen sehr - doch umso mehr freuen wir uns auf den Moment, wenn wir endlich wieder gemeinsam vom Traum Martin Luther Kings singen dürfen. Bis dahin singen wir einzeln Zuhause und fühlen uns getragen von der Gewissheit, dass wir dabei trotzdem nicht alleine sind!

Galerie

Alle Fotos der Proben und Aufführungen

Veranstalter:

Bundesweiter Unterstützer:

Medienpartner:

Gospel für eine gerechtere Welt:

Kooperationspartner: